DYNAMO DREESEN (acido records)
FRIDAY DUNARD (nil, Syff)
JAGO (Being Broke, Fettschmelze)
HENDRIK VOGEL (Big Bait, Fettschmelze)

„The passion for vinyl and the cult around it, the magic moments when DJ-ing or tweaking machines, meeting other music lovers with similar tastes... for me is just a lot better then any other activity really.“

- Dynamo Dreesen

Wer mit Dreesen in Kontakt kommt, weiß sehr schnell, was Sache ist: Er umgibt sich mit Freunden, freundlichen Maschinen und Natur. Driftet gerne. Auf seinem Label „acido records“ erscheinen natürliche, verrückt-echte Momente. Kein Bullshit, kein Gehabe, kein Release-Stress. Seine Liebe zur Musik, zur Platte und dieser verrückten Szene geht Hand in Hand mit interessanten menschlichen Kontakten. Trifft er auf seinem Weg gleichgesinnte, besser noch querdenkende Maschinenbeschwörer, entsteht eine Platte. Ist das nicht der Fall, kommt eben mal länger nichts. Zum Glück kennt er mittlerweile viele Querdenker. Von Norwegen, über Berlin bis an die ligurische Küste Italiens reichen die Beiträge von Künstlern wie Skatebard, Madteo, DJ Sotofett, Tase, SVN oder 291out. Irgendwo da draußen mitten im Leftfield zwischen Elektronica-Experimenten, 80er Soundtracks, trippigem House und Ambient sitzt acido. Alles in Schwarz-Weiß, ein bißchen melancholisch, aber immer schnell mit einem Lächeln. In Dreesens Händen werden die großen Maschinen ganz klein, quieksen und shufflen vor sich hin als wären sie kleine Monsterchen, die ein großes Monster imitieren. Aus wenigem, viel machen, aus kleinen Gesten, große - diese Verschachtelung der echten Emotionen ist da überall in seinen Produktionen. Unscheinbar beginnen die Tracks, und ehe man sich versieht ist man mittendrin, in sich selbst und ganz warm durcheinander. Acido Katalognummer 19 ist bereits erreicht, diesmal mit starkem Wave Einschlag. Als DJ kann man von ihm nicht weniger erwarten als eine weite Reise in das, was Maschinen und Elektronik mit uns machen können, ohne unsinnige Beschränkungen oder Konventionen. Dreesen wird uns die kleinen und auch die großen Monster zeigen. Die tun nichts.  

Die, die in den letzten Jahren hingehört haben, werden wissen, wieso FRIDAY DUNARD aus dem Kollektiv nil - zur Zeit Wahlkölner und mittlerweile auch mit beachtlichem Live-Set unterwegs - und JAGO die optimalen Reisebegleiter sind. Cosmic, Kraut, Experimente, Freundlichkeit. Die beiden sind definitiv quergesinnte Gleichdenker. Und von vertrackter Schönheit versteht natürlich auch HENDRIK VOGEL etwas, der mit „No Mountain“ sein Late-Night-Jam Debut auf Big Bait 19 draußen hat und unseren Abend gewohnt gekonnt komplettiert. Kommt früh.

Einlass ab 23 Uhr. Der Eintritt ist €8 wert.

http://www.residentadvisor.net/feature.aspx?1902
http://www.residentadvisor.net/dj/dynamodreesen

https://soundcloud.com/soundofthought/sound-of-thought-19-dynamo-dreesen

http://www.discogs.com/label/28240-Acido-Records
https://hardwax.com/?search=Acido

https://www.facebook.com/events/665856300187100/